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Corona-Pandemie: Dramatische Situation in Kirgistan

In den letzten Monaten hat uns CORONA fest im Griff gehabt. Ein schrittweiser softer Lockdown, die allgemeine Maskenpflicht und die schnelle Aufrüstung unseres ganzen Gesundheitssystems haben das schlimmste verhindert – Deutschland als eine der stärksten Industrienationen konnte ein potentielle Explosion der Infektionen verhindern und schnelle  massive Staatshilfen dämpfen einstweilen die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen.

Aber wie geht es Kirgisistan? In einem Land mit schwacher Infrastruktur und einem chronisch unterfinanzierten Gesundheitssystem, einem Land in dem fast 30% der arbeitsfähigen Bevölkerung auf Gastarbeiterjobs in den ehemaligen GUS Staaten, vor allem Russland, angewiesen sind? Die Bestandsaufnahme findet sich heute in der  New York Times – Kirgisistan ist nach der Anzahl der wöchentlich Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner auf Platz 1 der COVID-Liste, weit vor solchen Ländern wie Brasilien, den USA, Südafrika oder Argentinien.

Die Situation ist dramatisch. Seit Anfang Juli hat einer zweiten Welle der Seuche das Land überrollt. Nach dem der Lockdown aus dem Mai langsam und schrittweise aufgehoben wurde, geriet nach kurzer Verzögerung die Situation ausser Kontrolle. Schulen, Sporthallen, Hotels und sogar Moscheen wurden zu Feldlazaretten. Fast 30% des medizinischen Personals sind selber infiziert.

Jeder von uns, der dort Freunde, Bekannte und Verwandte hat, hilft nach Kräften über familiäre oder professionelle Netzwerke. Aber wie steht es um die Schwächsten der Menschen vor Ort? Um die Kinder mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen, ohne Eltern oder von ihren Familien verlassen? Sie haben keine Lobby! Wir sehen uns in der Pflicht, uns als Deutsch-Kirgisischer Kulturverein hier ganz besonders zu engagieren. Mit der Organisation UPLIFT-AUFWIND e.V.  haben wir dafür einen Partner gewählt, der direkt vor Ort behinderte Kinder und Jugendliche versorgt und Heime unterhält sowie Patenfamilien betreut.

Maren Ernst, Vorstand von UPLIFT e.V., schildert die aktuelle Situation so, dass wir keine Zeit verlieren wollten und sofort eine erste Spende auf den Weg gebracht haben. In einem zweiten Schritt möchten wir jetzt alle unsere Freunde aufrufen, weitere Spenden über Uplift auf den Weg zu bringen. Als gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt, dafür Spendenquittungen auszustellen. Jeder noch so kleine Betrag wird gebraucht und kommt ohne Overhead und Verzögerung an. Bitte nutzt für die Spende das Vereinskonto mit dem Kennwort UPLIFT SPENDE:

Kontoinhaber: Deutsch-Kirgisischer Kulturverein e.V.
IBAN: DE70 12080000 4102423100
BIC: DRES DE FF 120  Commerzbank AG
Verwendungszweck: UPLIFT  SPENDE

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