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Ihr kennt vielleicht schon die Erzählung „Dshsamilja“ von Tschingis Aitmatov – schon einige male hatten wir uns mit dieser berühmten kirgisischen Liebesgeschichte beschäftigt: bei unserem kleinen Kionofestival zeigten wir den Film-Klassiker, in der Galerie am Schönen Berg hielten wir eine Lesung – und jetzt freuen wir uns, die musikalisch begleitete Rezitation von Schauspieler Richard Schnell und Musiker Rolf Nagel für den 3. Juli ankündigen zu können.

Richard Schnell ist Schauspieler und Geschichten Erzähler und liebt Dshamilja von Tschingis Aitmatow schon seit seiner Jugend… als er so alt war wie Said…

Seit 2017 ist er zusammen mit seinem Musiker Fritz Nagel mit Aitmatows wunderbarer Geschichte auf Tournee. Wir freuen uns sehr, dass sie wieder einmal in Berlin spielen. Die musikalische Hör-Reise findet im Rudolf Steiner Haus in 14195 Berlin, Bernadottestrasse 90/92 statt. Wann: 3. Juli 2022, um 20:00 Uhr.

Alles weitere findet Ihr hier: http://www.richardschnell.de/dshamilja-von-tschingis-aitmatow/

Das Frühlingsfest im Nomadenland ist ja schon immer eine (zumindest für die Vorbereiter) spannende Veranstaltung. Mal stellen sich statt dem angekündigten Sonnenschein Schnee und Hagel ein, mal macht die Waldbrandwarnstufe offenenes Feuer unter dem Kasan für den Plow unmöglich, und mal zwingt uns das CORONA-Virus, das Frühlingsfest im Herbst zu feiern. In diesem Jahr kam auch wieder einiges zusammen, um den Sonntag zu einem spannenden Event zu machen: totales Feuerverbot hieß für Gulja, Luise, Aigul, Galija und ihre Helfer, die 120 Portionen Plow in einer Nachtschicht in 3 Kesseln und zwei großen Töpfen auf heimischen Herdstätten zu kochen und anschließend mit den Autos vor Ort zu bringen.

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Wer nach Kirgistan kommt, wird unweigerlich mit den Aprikosen Bekanntschaft machen. Im Sommer pflückt man sie frisch vom Baum, für den Herbst wird daraus Konfitüre gekocht, an den Winterabenden bietet man die getrockneten Früchte zum Tee, und die von der harten Schale befreiten mandelartigen Kerne werden auf dünne Fäden gereiht – Schmuckketten, von denen die Kinder bis in das Frühjahr naschen können. 

Für den jungen Ethnologen Oliver Hösli sind sie die Metapher für das Ankommen seiner Romanfigur Willi in der Welt im Herzen eines anderen Kontinents, tausende Kilometer von seiner schweizer Heimat entfernt. Sie sind auch eine Metapher für die junge Aisuluu, mit der Willi dort, in der entlegenen Siedlung Kadzhi-Sai am Ufer des grossen Hochgebirgssees Issy-Kul, ein gemeinsames Leben beginnen möchte.

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Dies Jahr wollen wir mit dem Frühlingsfest nicht wieder bis zum Herbst warten. Wir schaffen es mit dem Sonntag nach Pfingsten sogar noch in den Frühling – denn am 12. Juni haben wir das traditionelle Fest im Nomadenland in Potsdam eingeplant. Was es dazu noch braucht ist ein bischen Regen (in Maßen – am besten ein paar Tage vorher und gerade soviel, dass es keine Waldbrandstufe gibt und wir den Kasan für den traditionellen Plow auf’s offene Feuer stellen können).

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Fotos: Matthias Seymer

Zum Weihnachtsfest gibt es für alle Freunde Kirgistans eine kleine Überraschung: das Team um die Regisseurin und Autorin Dr. Heike Tauch hat den Roman „Abschied von Gülsary“ in ein zweiteiliges Hörspiel verwandelt. Hier steht sie jetzt Rede und Anwort, wie und warum diese Arbeit entstanden ist. Und wir sind natürlich sehr gespannt auf das Hörerlebnis am ersten und zweiten Weihnachtstag 2021.

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