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Ein Freund ist von uns gegangen, ein Ratgeber, ein Vorbild. In Bishkek starb am 23. August 2019 im Alter von 82 Professor Emil Shokurov, Gründer der kirgisischen Umweltbewegung, in den 90er Jahren Direktor des Instituts für Biologie und stellvertretender Direktor des Instituts für Philosophie der Kirgisischen Akademie der Wissenschaften. 

Professor Shokurov gehörte vor nun mehr als 10 Jahren zu den Paten bei der Gründung des Deutsch-Kirgisischen Kulturvereins, für uns entwarf er das Vereinsemblem - den Adler, dessen Flügel sich wie eine Jurte um einen roten Rhombus legen - Symbol für das Gitter, das die Jurte stabilisiert, das Kerege, das gleichzeitig auch als das offenen Herz des Adlers gelesen werden kann.  

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Mitte Juni ist es wieder soweit: Textil-Gestalter aus aller Welt treffen sich zur jährlichen textilen Kunst- und Designmesse im Wedding. Diesmal geht es ganz besonders um das Thema Nachhaltigkeit.

Der Kulturverein ist wieder mit dabei, denn das Leben in Zentralasien wurde schon immer bestimmt von Nachhaltigkeit. 

Auch für die Kirgisen galt der englische Spruch „brauch es auf, trage es bis es kaputt ist, verwende was Du hast, oder komme ohne es aus“. Nomaden nutzen meisterhaft Materialien, die sie zur Hand haben, um das tägliche Leben zu bestreiten. Rohstoffe sind Leder, Knochen, Baumwolle, natürlich auch die Wolle von Schafen und von Yaks.  Alles andere musste erst über die Seidenstrasse herangebracht werden: Eisen, Silber, Gold, Bernstein, Karneole, Korallen, Seide. 

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Unser Frühlingsfest hat zwar schon eine lange Tradition, aber es gibt immer wieder ganz neue Erfahrungen. In diesem Jahren waren es gleich zwei.

Zum ersten: Schon eine Woche vorher gab es jeden Tag einen bangen Blick zum Wetterbericht. Nein, es ging nicht darum, ob die Sonne am Sonntag scheinen wird, vielmehr war die entscheidende Frage: Wann kommt endlich der Regen? Und wird es auch richtig nass? Der Grund lag in der Waldbrandgefahr und den strengen Auflagen für offenes Feuer in der neuen Parkordnung.

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Es wird mit Macht grün - der Frühling  zeigt sich von seiner schönsten Seite. Und da wir in diesem Jahr mit dem Frühlingsfest spät dran sind, wird es bis zu unserem Frühlingsfest noch viel grüner werden. Es wird sich also lohnen, am 12. Mai wieder im Nomadenland vorbei zu schauen. Das Buga-Gelände in Potsdam dürfte dann schon jede Menge Blüten zeigen, und da wir diesmal am Sonntag feiern kann man den Ausflug zu den Jurten auch noch ganz ohne Einkaufsstress mit einem Stadtbummel kombinieren. Für unsere Gäste wird an der Viereck-Remise wieder der große Kasan aufgesetzt, der Grill wird auch angeheizt - bei kirgisischem Plow und Schaschlyk und Bratwurst muss keine hungrig bleiben. Und eine kleine Austellung mit Fotos aus Kirgisistan wird es dieses Jahr auch geben.

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Der Spielfilm AYKA von Regisseur Sergey Dvortsevoy (TULPAN) startet am heutigen Donnerstag, 18. April bundesweit in den KinosAYKA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb von Cannes, Samal Yeslyamova wurde dort für ihre Hauptrolle als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Beim Filmfestival Cottbus erhielt AYKA den Hauptpreis für den Besten Film.

Mit seinem Spielfilm TULPAN begeisterte Sergey Dvortsevoy die internationale Festival- und Presselandschaft und erhielt mehr als 30 Auszeichnungen, unter anderem den „Un Certain Regard Award“ in Cannes sowie eine Oscar®-Nominierung als Bester nicht-englischsprachiger Film. Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur gehört zu den renommiertesten Filmautoren der Gegenwart.

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